In unserer Gegend konzentrieren sich die Industrieanlagen in den Städten. So gibt es auch in Dág keine Industrie, was aus der Sicht des Umweltschutzes als positiv angesehen werden kann, im Hinblick auf die Beschäftigung ist es jedoch ein großer Nachteil. Früher spielte der Bergbau eine wichtige Rolle in unserer Gemeinde. Die Infrastruktur ist aber heute gesichert. Der Anteil der Lebensmittel- und Leichtindustrie ist gering.
Investitionen in der Lebensmittelindustrie wären _ unter Einbezug der landwirtschaftlichen Produktion mit Viehzucht _ möglich und lohnend.
Infrastrukturelle Gegebenheiten: Das ausgebaute Trinkwassernetz samt der vorhandenen Speicherkapazität ist zur Deckung weiterer Ansprüche geeignet. Dementsprechend ist das Netz nur im Verhältnis der Entwicklung des Wohngebietes zu erweitern. Die Elektrizitätsversorgung der Gemeinde ist gesichert. Durch die Erweiterung der vorhandenen Transformatoranlagen können weitere Ansprüche restlos befriedigt werden. Ein Telefonnetz ist vorhanden. Ans Erdgasnetz ist die Gemeinde ebenfalls angeschlossen. Der Abwasserreinigungsanlage verfügt noch über freie Kapazitäten.
1. Pflanzenbau
Die Gemarkung ist ein ausgesprochen landwirtschaftliches Gebiet. Sie besteht zum größten Teil aus Ackerland, der der Waldanteil und Obstgärten ist gering. Infolge der natürlichen Gegebenheiten hat der Pflanzenbau (Weizen, Kukuruz (Mais), Luzerne usw.) _ auch durch Gründung von Genossenschaften _ reale Wachstumschancen. Entlang des Unyer Baches könnte auch Gemüsebau auf großen Parzellen durchgeführt werden. Biologischer Landbau wäre auch zu realisieren.
Die stillgelegte Kraftfuttermischanlage _ auf der aufgegebenen Farm der Binder-Pußta _ kann vom angebauten Futterpflanzen in Betrieb genommen werden.
2. Viehzucht
In der Zeit vor der Wende 1989 überstieg die Dichte des Viehbesatzes in der Gegend die Werte auf Komitats- und Landesebene. Die von der aufgelösten Produktionsgenossenschaft verlassenen und für die großbetriebliche Viehzucht (Schweine, Rinder, Geflügel, Pferde…) geeigneten Stallungen stehen zur Verfügung, sie können durch Um- und Ausbau reaktiviert werden.
3. Lebensmittelindustrie
Neben der Viehzucht und dem Pflanzenbau können auch Weiterverarbeitungsanlagen der Lebensmittelindustrie (Milch, Käse, Fleisch…, Konservenfabrik u. a.), Lagerhallen errichtet werden.
Die vorhandenen ehemaligen landwirtschaftlichen Großbetriebe können durch Umbau nicht nur für Viehzucht, sondern auch zur Herstellung von Fertigprodukten umfunktioniert werden (Pußta Binder, Dáger Meierei).
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